Canon Eos 550 D – Der erste Kontakt

Canon Eos 550 D

Canon Eos 550 D – Der erste Kontakt

Ich kann mich noch genau an dieses Gefühl erinnern, als wäre es gestern. Warten habe ich schon immer gehasst und der Termin sagt ganz klar, dass Heute geliefert wird.

Meine Heldin

Ich stehe also am Küchenfenster und warte auf den Hermes Fahrer. Mit jeder Minute werde ich ungeduldiger und schimpfe über die extreme Zeitspanne bei Hermes-Lieferungen.
Plötzlich sehe ich einen LKW in unsere Straße einbiegen. LKW ? Mir war ja bewusst, dass eine Spiegelreflex-Kamera etwas mehr wiegt, aber das ist doch schon etwas übertrieben oder?
Scheinbar unsicher, ob er richtig ist, rollte er mit Schrittgeschwindigkeit an unserer Eingangstür vorbei, der Fahrer stieg aus, schaute und fuhr weiter. Mein Puls stieg und ich spürte meine Schlagader am Hals wächst. „Wenn der jetzt wieder fährt, dreh ich durch“ dachte ich und stammelte etwas in der Art. Meine Frau hatte in dem Moment die Ruhe und reagierte vorbildlich – Sie rannte aus dem Haus, dem LKW hinterher: „Meine Heldin!“

Das Unboxing der Canon Eos 550 D, oder das was es mal werden sollte

Ich hatte ein total professionelles Unboxing geplant, mit professioneller Beleuchtung, externen Ton und so, aber ich wollte nicht noch länger warten, so nahm ich meine „möchtegern HD Cam“ und filmte ein echt brutal schlechtes Unboxing, dass ich bis Heute nie veröffentlicht habe.

So viele Knöpfe

Habt ihr schon mal in einem Cockpit gesessen? Und wenn es nur ein Simulator war, könnt Ihr Euch an die totale Verwirrung erinnern, bei den ganzen Schaltern und Knöpfen?
So saß ich also wie ein Affe vor seinen bereit gestellten Bauklötzen und wusste erst mal nicht wo ich anfangen soll. Handbuch? Ey, Männer lesen keine Bedienungsanleitungen, wir bauchen kein Handbuch zum kaputt machen, das schaffen wir auch ganz gut alleine. Spaß bei Seite, ich glaube das war das Erste mal seit langem, nein seit ganz langem, dass ich ein Handbuch zur Hilfe nahm und eine Funktion nach der anderen ausprobierte. Ich war restlos begeistert und war drauf und dran mir in den Hintern zu treten, dass ich nicht schon eher auf die Idee kam, mir eine DSLR zu kaufen.

Meine Entscheidung

Meine Entscheidung für die 550D habe ich zwar in den letzten Jahren nicht bereut, dennoch fehlt mir hin und wieder der schwenkbare Monitor, wie z.B die 600D einen hat. Da die EOS 600D aber damals gerade auf den Markt kam und mehr als 350 € teurer war, habe ich mich dagegen entschieden und lieber noch ein Objektiv gekauft. Grund dafür waren auch meine damaligen Beweggründe, dass ich mich überhaupt für eine DSLR entschieden hab. Mittlerweile wurde die 550D durch die 750D ersetzt.
Ich hatte damals nie geplant irgendwas im Bereich Fotografie zu machen, geschweige denn mich beruflich in diese Richtung zu orientieren. Für das Unternehmen, was ich damals schon mit meinem besten Freund betrieb, benötigten wir hin und wieder Produktfotos für Onlineshop und Werbung. Aber wenn man erst einmal damit angefangen hat, lässt einen das nicht mehr los.

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